Vorteile der Cadolto-Modulbauweise am Beispiel des Universitätsklinikums in Düsseldorf


Presseinformation

Das neue integrale Konzept in Modulbauweise. 

Das Universitätsklinikum Düsseldorf setzt erneut auf ein Projekt in Modulbauweise: Bis Herbst realisiert der Modulbauspezialist Cadolto Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen auf dem Campus an der Moorenstraße. Auf Basis der von Cadolto für die Corona-Pandemie konzipierten Isolier-Intensiv-Station wurde in kürzester Zeit ein optimiertes, integrales Konzept für eine neuartige, den Bedürfnissen des Universitätsklinikums entsprechende Intensivstation sowie eine Intermediate-Care-Station zügig weiterentwickelt.

Geschwindigkeit, Qualität und Erfahrung: So hießen zu Projektbeginn die entscheidenden Faktoren für das Universitätsklinikum Düsseldorf. Cadolto bietet neben der Geschwindigkeit vor allem das umfassende Know-how des Marktführers bei medizinischen Gebäuden, die integrale Planung über alle Leistungsphasen sowie Planung, Produktion, Medizintechnik und die Inbetriebnahme aus einer Hand.

Cadolto übernimmt in diesem Projekt die Generalplanung sowie sämtliche Leistungsphasen inklusive der Fundamentierung, der kompletten Medizintechnik, der technischen Gebäudeausstattung sowie aller Möbel; darüber hinaus auch die Netzersatzanlage und eine redundante Versorgung mit medizinischen Gasen.

Die Vorteile der Modulbauweise waren grundlegend für die Entwicklung des integralen Konzepts: 

Schneller zum Ziel

Der größte Vorteil der modulbauweise liegt unzweifelhaft in der Schnelligkeit. Da Cadolto von der Planung über die Produktion bis zur Fertigstellung der schlüsselfertigen Gebäude sämtliche Gewerke aus einer Hand bieten kann, wird wertvolle Zeit gespart. Die Planer setzen den individuellen Entwurf des Architekten des Bauherrn in eine modulare Werkplanung um – inklusive der technischen Ausstattung. Oder sie gehen für den Kunden mit eigenen oder externen Architekten in die individuelle Planung, dann von vornherein modular. Oder sie greifen auf eine bereits standardisierte Planung zu- rück - was zusätzlich Kosten und Zeit spart. In allen Fällen gilt: Die Module können bis zu 22 Meter lang, 6 Meter breit und 4,15 Meter hoch sein. Die Transportfähigkeit ist jedoch nicht das einzige Kriterium. Es ist auch eine Kunst, die Aufteilung so vorzunehmen, dass sich ein möglichst hoher Vorfertigungsgrad verwirklichen lässt. Und dennoch sind dabei höchste architektonische Ansprüche auch in der modulbau- weise umsetzbar.

Höchster Vorfertigungsgrad 

In der industriellen Gebäudefabrikation kann Cadolto den höchsten Vorfertigungsgrad – bis zu 90 Prozent – aufweisen. Je anspruchsvoller ein Gebäude und seine Medizin-, Labor-, Gebäude- und Haustechnik ist, umso interessanter ist es, diese Komponenten bereits vorab einzubauen. Das geht so weit, dass bei den meisten Projekten komplette Bäder samt Fliesen und Weißware, fest eingebaute Möbel, Lampen bis hin zu Vorhängen etc. bereits in den Werken in Cadolzburg und Krölpa eingebaut werden. Dieser hohe Vorfertigungsgrad ist nur aufgrund der speziellen Cadolto-Wand-Konstruktion möglich, die es erlaubt, die Module extrem verwindungssteif zu machen. Denn der Transport eines Moduls an den Zielort ist vergleichbar mit „einem mehrstündigen Erdbebenfall“ und somit ein Qualitätstest, der stets gemeistert wird. 

Qualität und Sicherheit

Diese Modulgebäude stehen in Sachen Qualität und Sicherheit dem konventionellen Bau in keiner Weise nach. Im Gegenteil: Durch eine abgeschlossene Planung vor dem Produktionsstart, das Ineinandergreifen der verschiedenen Gewerke aus einer Hand und die hohen Qualitätsmaßstäbe in den Werkshallen wird der sprichwörtliche „Pfusch am Bau“ vermieden. Durch Lean-Management- und Shop-Floor-Prozesse sowie nur sehr wenige Subunternehmer wird ein geordneter Bauablauf gewährleistet und die „Baustelle in der Werkshalle“ kommt nicht zum Stehen. Für Gebäude in modulbauweise gelten dieselben Bauvorschriften wie im konventionellen Bau. Zudem kann Cadolto sämtliche Hygienevorschriften und Sicherheitsklassen bei Kliniken, Laboren und Reinräumen, Sicherheitsgebäuden oder Rechenzentren erfüllen.

Enorme Nachhaltigkeit

Während 70 Prozent der über 750 von Cadolto errichteten Gebäude heute noch an ihrem ersten Standort stehen, werden 30 Prozent an anderer Stelle erneut genutzt. Module haben einen sehr langen, nahezu unbegrenzten Lebenszyklus und nur sehr selten wird etwas verschrottet – dann lassen sich allerdings sämtliche Baustoffe wiederverwenden. Aufgrund der integrierten Planung gibt es kaum Materialverschnitt. Und auf der Baustelle ermöglicht die Cadolto-modulbauweise 80 Prozent weniger Baustellenverkehr und eine deutliche Reduzierung bei den Emissionen und beim Baustellenmüll.

Rendering UKD; © ARCHITECTURE2BRAIN Berlin

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