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Vielseitige Nutzung durch modulare Bauweise – Fertigstellung des schwebenden Gebäudes am Klinikum Hochrhein in Waldshut

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Gruppenfoto der Schlüsselübergabe vor dem Gebäudeeingang mit Metallschlüssel

Vielseitige Nutzung durch modulare Bauweise – Fertigstellung des schwebenden Gebäudes am Klinikum Hochrhein in Waldshut

Cadolzburg, 22.09.2021 —– Viel neuer Platz zur Patientenversorgung – das Klinikum Hochrhein in Waldshut erweitert seine Kapazitäten um einen Neubau in Modulbauweise. Der fränkische Modulbauspezialist Cadolto erhielt den Auftrag zur Projektplanung und für die anschließende Realisierung vor Ort. Am 21.09.2021 fand die schlüsselfertige Übergabe an den Auftraggeber statt.

Das viergeschossige Modulgebäude besteht aus insgesamt 57 Modulen und umfasst eine Bruttogeschossfläche von 2.618 m². Zwei Verbindungsbrücken, welche ebenfalls aus einzelnen Modulen bestehen, verbinden den Neubau an das Bestandsgebäude des Klinikums. Im ersten Obergeschoss entstanden so Kapazitäten für vier Einbettzimmer und fünf Zweibettzimmer für Intensivpflege. Im zweiten und dritten Obergeschoss sind jeweils 12 Zweibettzimmer in Bettenstationen untergebracht. Die Technikzentrale findet im vierten Obergeschoss ihren Platz.

Dr. med. Hans-Peter Schlaudt, Geschäftsführer der Klinikum Hochrhein GmbH: „Mit der Fertigstellung des Gebäudes haben wir einen weiteren Meilenstein in der Schaffung neuer Kapazitäten zur Patientenunterbringung an unserem Klinikum gesetzt. Dank der Modulbauweise haben wir in kurzer Zeit neue Möglichkeiten zur optimalen Versorgung unserer Patienten geschaffen – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Klinikalltags. Vor allem die kurze Bauzeit vor Ort und die Aufstellung des Gebäudes innerhalb weniger Tage und zu nächtlichen Zeiten haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Störungen des Klinikbetriebes während der Bauphase vor Ort auf ein Minimum reduziert werden konnten. Wir freuen uns sehr, dass wir während des gesamten Projektverlaufes auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Cadolto zurückblicken können.“

Ein Gebäude über dem Boden „schweben“ zu lassen bedeutet, dass die Gebäudekonzeption eine entsprechende Stützenkonstruktion beinhalten muss. Dies ist die Besonderheit des Projekts am Klinikum Hochrhein: Durch diese Vorgehensweise erhält der Neubau nicht nur Kapazitäten im Bereich Bettenstation und Intensivpflege, sondern es werden gleichzeitig auch zusätzliche Parkmöglichkeiten unterhalb des Gebäudes geschaffen.

Karsten Kußmann, Geschäftsführer Cadolto Modulbau GmbH: „Die große Effizienz und hohe Geschwindigkeit für Neubauten im Gesundheitswesen, die der Modulbau imstande ist zu leisten, ist vor allem für systemrelevante Einrichtungen wie Krankenhäuser und Kliniken sehr gut geeignet. Die Vorfertigung im Werk ermöglicht eine enorme Verkürzung der Bauzeit vor Ort und reduziert Baustellenlärm und Emissionen am Klinikgelände um ein beachtliches Maß, was Patienten und Klinikpersonal zu Gute kommt.“

Modulbau ist die Zukunft innerhalb des Bauwesens, da sie einerseits durch standardisierte modulare Bauformen kostengünstige und qualitativ hochwertige Lösungen für Bauherren bietet, zum anderen aber die Nachfrage an flexiblen Strukturen und Konstruktionen im Sinne der architektonischen Freiheit befriedigen kann. Komplexe Herausforderungen in Planung und Realisierung werden ebenso gut bewältigt, wie die Umsetzung technisch anspruchsvoller Gebäudeausstattungen. Durch die Vorfertigung im Werk wird eine kontinuierliche Qualitätskontrolle gewährleistet und bietet daher Bauherren und Architekten eine hohe Planungssicherheit – Cadolto weist in diesem Bereich in der Branche den höchsten Vorfertigungsgrad mit bis zu 90 Prozent auf.

Peter Scheifele
Leiter Marketing und Kommunikation

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